Dossier Nahrungsmittel-iNDUSTRIE / -Business
Betrügereien und Verarschung der Konsumenten
 
Dick und unfruchtbar durch Mineralwasser?
 
 
Literatur
 

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Betrügereien und Verarschung der Konsumenten
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Oft enthalten Nahrungsmittel wenig bis nichts von dem was dem Konsumenten versprochen wird.
Auf der Pizza ist kein Schinken, und was Käse heisst, besteht nicht zwingend aus Milch. Und was ist eigentlich in einem Pesto alla Genovese drin?

Beispiele:
Actimel von Danone hat zwar eine Vanille-Lilie auf der Verpackung. Natürliche Vanille sucht man allerdings vergeblich. Für den Geschmack sorgt billiges Aroma.
Béchamelsauce rührt man aus Butter, Mehl und Milch an. Die Butter fehlt in der Fertiglasagne aus dem Kühlregal jedoch.
Carbonara-Sauce besteht aus Eiern. In der Zutatenliste der Betty Bossi Spaghetti Carbonara sucht man danach vergeblich.
M-Budget-Haushaltsmehl: Ist mit Stärke gepanscht.
Pesto alla Genovese von Buitoni: Traditionell besteht das grüne Pesto aus den Hauptzutaten Olivenöl, Basilikum, Pinienkernen und Parmesan oder Pecorino. Im Pesto Basilico von Buitoni findet man hingegen vor allem billigere Ersatzzutaten: Sonnenblumenöl und Cashewnuss-Kerne. Olivenöl und Pinienkerne sind nur in Spuren vorhanden. Auf dem Etikett werden sie trotzdem in Szene gesetzt.
Pesto von Barilla: Die Situation ist ähnlich, allerdings fehlen hier die Pinienkerne komplett.
Smoothie Knorr Vie besteht aus pürierten Früchten und Gemüse. Die Geschmacksrichtung «Ananas, Passionsfrucht, Mais» besteht jedoch zu fast drei Vierteln aus Äpfeln und Karotten, wie der «K-Tipp» kürzlich bemängelte.

Gegen solche Tricksereien und abgewandelte Rezepturen von eigentlichen Klassikern kann man gesetzlich nicht vorgehen. Dass es trotzdem störend ist, zeigt auch eine Initiative des Kantonalen Labors Zürich. Dieses will sich künftig stärker um Spaghetti Carbonara ohne Ei und Béchamel ohne Butter kümmern – und Aufklärung betreiben, wo das Gesetz nichts machen kann. Damit die Konsumenten künftig wissen, worauf sie achten müssen. Tagesanzeiger

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Quellen:
Tagesanzeiger
Tagesanzeiger (Kultexperte Pollmer über den trendigen Mogelkäse)
Wenn Crevetten gepresstes Fischeiweiss sind

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"Die Suppe lügt - Die schöne neue Welt des Essens" (Taschenbuch von Hans-Ulrich Grimm)
"Da dro'm auf dem Berge, da steht ein Karton/da machen die Zwerge aus Scheiße Bonbon", sangen wir Kinder, wenn die Erziehungsberechtigten gerade mal nicht zuhörten, das klang so schön eklig und verboten. Was wir nicht wußten: Es war gar nicht verboten, der Karton eine Fabrik und der Zwerg ein Wissenschaftler, Mitsuyuki Ikeda mit Namen. Der hat Klärschlamm (ausdrücklich: inkl. Klopapier!) gekocht und zu Granulat vermalen, mit Proteinen angereichert und... Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, wissen Sie: Man kann alles aus allem machen, Wurst aus Fisch und umgedreht Fisch aus Fleisch. Und: Man tut es auch. Weltweit. In riesigen Mengen. Tagtäglich.

Na, denkt man, ich muß das ja nicht essen, ich ernähre mich natürlich und gesund: von wegen. Künstliche Aromen und Süßstoffe sind allgegenwärtig. Besonders ist Vorsicht überall geboten, wo in Deutschland "Natur" draufsteht: Die Ausscheidungen eines Bakteriums sind schließlich auch "Natur", sagt der Gesetzgeber, und zwinkert der Industrie zu. Der deutsche Gesetzgeber. Die USA sind da weniger industriefreundlich. Das kann doch nicht gesund sein, denkt man und hat ausnahmsweise mal recht. Gesund ist das nicht. Es macht zum Beispiel Allergien. Und es macht Krebs. Und -- das dürfte am meisten schocken: Es macht dick! Hans-Ulrich Grimm geht es nicht um Sensationen, sondern um Aufklärung. Er zeigt, worauf man achten, was man vermeiden sollte, was hinter "harmlosen" Wörtern im Kleingedruckten steckt. --Michael Winteroll

Kurzbeschreibung
Ohne, daß wir es so recht gemerkt haben, hat sich in den letzten Jahren eine Weltmacht etabliert, die unsere Sinne längst manipuliert. Geschmacks-Design heißt der diskrete Vorgang - eine ganze Industrie betreibt die Sinnestäuschung aus der Tüte.
Das Huhn und die nach ihm benannte Suppe haben sich meist nie gesehen. Ob Kuchen oder Hummerfond, ob Babynahrung, Rinderbraten oder Brot, man ißt nichts, wie es ist, die Chemie würzt mit, und die Risiken der Mixtur kennt niemand. Aroma-Fabriken haben allein in Deutschland über 7000 Geschmacksrichtungen im Angebot, in ihren Wirkungen zumeist unerforscht. Naturwaren sind zu mickrig geworden für den Supermarkt, und darüber hinaus, was ein 'natürliches Aroma' ist, rätseln heute Verbraucher-Anwälte vergebens. Wir sind unterwegs zur vollsynthetischen Ernährung.
Ein sorgfältig recherchierter Report mit vielen unveröffentlichten Insider-Informationen.
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Literatur:

   
         
   
         
   
         
         


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  ABON Vital® Vitalkost trägt dazu bei, dass sich beim Verzehr schon nach einigen Tagen das Wohlbefinden für Körper und Geist verbessert. Wichtig dafür aber ist der Verzehr morgens auf leeren Magen (einen Esslöffel voll ABON Vital® Vitalkost in einem Glas Wasser oder Saft auflösen und trinken). So kann dem Körper die Aminosäure L-Tryptophan zugeführt werden. Die stimmungsaufhellende Wirkung von L-Tryptophan beruht dabei vermutlich auf der Tatsache, dass es im menschlichen Körper zu Serotonin umgewandelt wird. -->>mehr

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Dick und unfruchtbar durch Mineralwasser?
Wer nur eine Woche lang Mineralwasser aus Plastikflaschen trinkt, erhöht damit die Hormonbelastung seines Körpers erheblich. Dies ergab eine neue Untersuchung der amerikanischen Harvard-Universität. Die Hormone können die Sexualfunktionen beeinträchtigen, aber auch als Dickmacher wirken. Derartige Plastikhormone hatten jüngst auch deutsche Forscher in Mineralwasserflaschen gefunden... mehr

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